Steuer-Glossar

In unserem Steuer-Glossar klären wir Sie in alphabetischer Reihenfolge kurz und verständlich über die wichtigsten Steuerfachbegriffe auf.

Aktien

Eine Aktie ist ein Wertpapier, welcher den Anteil an einer Aktiengesellschaft verbrieft. Der Hauptgrund, warum Unternehmen eine Aktiengesellschaft werden ist es, frisches Eigenkapital zu beschaffen.

Betriebsausgaben

Betriebsausgaben sind Ausgaben eines Unternehmens, die steuerlich geltend gemacht werden können. Dazu zählen beispielsweise Personalkosten, Mietkosten für das Büro, Kosten für Dienstleistungen, Fortbildungskosten, Versicherungskosten oder Materialkosten.

Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)

Das Bundeszentralamt für Steuern mit Sitz in Bonn wurde am 01. Januar 2006 gegründet und ist u.a. zuständig für Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungen, für die Vergabe von Steuer- und Wirtschaftsidentifikationsnummern sowie für Betriebsprüfungen von Konzernen und Großunternehmen. Geleitet wird das BZSt von Präsidentin Maren Kohlrust-Schulz.

DATEV

Für Steuerberater bietet die DATEV eG passgenaue Softwarelösungen. Schon mehr als 40.000 Steuerberater vertrauen auf DATEV als sicheren IT-Dienstleister. Spektakulär: Ca. 13,5 Millionen Lohn- und Gehaltsabrechnungen werden jeden Monat mit der DATEV-Software erstellt.

ELStAM

ELStAM ist die Abkürzung für „Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale“. Am 01. Januar 2013 hat die elektronische Lohnsteuerkarte die klassische Lohnsteuerkarte aus Papier ersetzt und vereinfacht das Lohnsteuerabzugsverfahren für Privatpersonen.

Fahrtenbuch

Wenn Sie beruflich viel unterwegs sind, beispielsweise bei Kunden, Filialen oder Baustellen, dann lohnt sich ein Fahrtenbuch allemal. Fahren Sie private Fahrten mit Ihrem Dienstwagen, zahlen Sie Steuern. Wenn Sie allerdings mit Ihrem privaten Auto Dienstfahrten unterwegs sind, erhalten Sie Steuern zurück. Tragen Sie am besten nach Ende jeder Fahrt in Ihr Buch das Datum, das Reiseziel, den Reisezweck sowie die Zahl der gefahrenen Kilometer ein.

Finanzamt

Das Finanzamt ist die örtliche Behörde der Finanzverwaltung und für die Erhebung, Verwaltung und Festsetzung von Steuern an den Staat zuständig. Viele Tätigkeiten des Finanzamtes werden aktuell im Rahmen des ELSTER-Projekts automatisiert.

Finanzbuchhaltung

Die Finanzbuchhaltung (Abkürzung: FiBu) erfasst alle unternehmerischen Vorgänge, also alle Aufwendungen und Erträge. Verpflichtet zur Finanzbuchhaltung sind alle Unternehmer, die mehr als 60.000 Euro Gewinn oder 600.000 Euro Umsatz machen.

Freiberufler

Ein Freiberufler ist jemand, der eine selbstständige Tätigkeit nachgeht, ohne dabei gewerbesteuerpflichtig zu sein. Sie genießen außerdem den Vorteil, keine doppelte Buchführung oder eine Bilanz zu erstellen. Eine einfache Einnahmenüberschussrechnung reicht am Ende des Jahres aus. Häufige freiberufliche Tätigkeiten haben wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen oder unterrichtenden Hintergrund. Dazu gehören u.a. auch Ärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte, Heilpraktiker oder Journalisten.

GmbH

Abkürzung für: Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Eine GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die ab einer Person mit einem Mindeststammkapital von 25.000€ gegründet werden kann. In Deutschland gibt es (Stand 2016) über eine Millionen GmbHs. Eine kleinere Form der GmbH ist die Unternehmergesellschaft (UG).

Gründungszuschuss

Ein Gründungszuschuss ist eine staatliche finanzielle Unterstützung für Existenzgründer, um ihre Arbeitslosigkeit zu beenden. Wichtig ist, dass die Selbstständigkeit hauptberuflich ausgeführt werden muss; sprich mindestens 15 Stunden die Woche.

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss dient dazu, die gesamtwirtschaftliche Situation eines Unternehmens darzulegen. Er schließt die Finanzbuchhaltung eines Geschäftsjahres ab. Kleingewerbetreibende sind von einem Jahresabschluss befreit und lediglich an eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung gebunden.

Kleinunternehmer

Das Leben als Kleinunternehmer erleichtert Geschäftsleuten mit geringen Umsätzen die Bürokratie, denn Sie sind vom größten Teil der Umsatzsteuer-Verwaltungsaufgaben befreit. Kleinunternehmer sind Unternehmer oder Selbstständige, die im Vorjahr einen maximalen Umsatz von 17.500€ erzielten und im laufenden Jahr nicht mehr als 50.000€ Umsatz erzielen werden.

Liquiditätsplan

Der Liquiditätsplan ist Teil der Finanzplanung. Mit einem Liquiditätsplan ermittelt man die erwarteten Einnahmen und Ausgaben innerhalb eines festgelegten Zeitraumes. Er dient dazu, die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens langfristig zu gewährleisten.

Midijob

Ein Midijob ist ein Beschäftigungsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit einem Arbeitsentgelt zwischen 450,01€ und 1.300€ im Monat. Seit dem 01.07.2019 befinden sich Midijobber nicht mehr in der „Gleitzone“, sondern im neuen „Übergangsbereich“.

Minijob

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung mit einem maximalen Arbeitsentgelt von 450€ im Monat. Sie haben die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte. Für Minijobber gilt der gesetzlich geregelte Mindestlohn von 9,19€ pro Stunde.

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